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Artikel erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) am Samstag, 16. März 1996 (Auszug):
Der Kölner Studiengang Regionalwissenschaften Lateinamerika etwa stellt hohe Anforderungen an die Studenten.
Neben der traditionellen Romanistik stehen für die Regionalwissenschaftler ein fast vollständiges volkswirtschaftliches
Studium sowie Veranstaltungen bei den Historikern, Sozial- und Politikwissenschaftlern auf dem Lehrplan. Hohe Flexibilität
wird hier von dem Studierenden verlangt: Muß er sich am Vormittag mit Geldtheorie auseinandersetzen, erwartet
ihn am Nachmittag im Seminar zum "Sprachbewußtsein im siglo de oro" ein Zeitsprung ins 16. Jahrhundert.
Diese Mehrfachbelastung, die einem Doppelstudium gleichkommt, halten nicht allzu viele Regionalwissenschaftler
durch. Aus den Reihen der fast eintausend eingeschriebenen Studenten sind bislang gerade zwanzig diplomierte Regionalwissenschaftler
hervorgegangen.
 
Diese Seite wurde erstellt von Manuel
Breuer am 20.06.00 und aktualisiert von Manuel Breuer am 21.06.00
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