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Der Stand der Dinge im Wintersemester 1998/99

- Prüfungsordnung vom Ministerium abgelehnt -

Die eingereichte neue Prüfungsordnung, ergänzt durch die Sondervoten der studentischen Vertreter der Engeren Fakultät, wurde vom Ministerium mit der Begründung abgelehnt, daß damit faktisch zwei neue und damit genehmigungspflichtige Studiengänge eingeführt würden. Das Ministerium folgte damit in groben Zügen der Argumentation der studentischen Vertreter der Engeren Fakultät. Als nächster Schritt in dieser Angelegenheit wird am 25. Januar ein Gespräch zwischen Vertretern des Ministeriums, den Dekanen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät und der Philosophischen Fakultät, beteiligten Professoren und Vertretern der Studierendenschaft stattfinden, um neue Lösungsansätze zu erarbeiten. Die Vertreter der Studierendenschaft sollen sich diesmal zusammensetzen aus Vertretern der Fachschaft und StudentenInnen, die nicht in der Fachschaft aktiv sind, um dadurch eventuell einen breiteren Konsens zu ermöglichen. Deshalb wird die Fachschaft am 18. Januar eine Vollversammlung organisieren, um ein Meinungsbild der Studierenden zu erhalten, nach dem sie sich während der Gespräche richten wird. Auf der Vollversammlung sollen dann auch die Vertreter gewählt werden, sowohl die der Fachschaft als auch die externen.

Für die zukünftige DPO (Diplomprüfungsordnung) gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten. Die erste wäre eine komplett neu gestaltete DPO, die den alten Studiengang entgegen dem abgewiesenen Vorschlag nicht im Kern verändert. Die zweite Möglichkeit wäre eine relativ unwahrscheinliche Sondergenehmigung für mehr Prüfungselemente, eine Maßnahme, die mehr Spielraum bei der Modifizierung ermöglichen würde. Die dritte Variante wäre schließlich die Einführung zweier neuer genehmigungspflichtiger Studiengänge wie beispielsweise RWL Politik und RWL Volkswirtschaft.

Frédéric Herrmann
Manuel Breuer

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Diese Seite wurde erstellt von Martin Heiden am 05.05.99