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Umfrage durchleuchtet das Brasilienbild deutscher Bundestagsabgeordneter
- Regenwald und Samba -
Im Wintersemester 1997/98 wurde im Rahmen eines Forschungsseminars des Zentrums Portugiesischsprachige Welt
der Universität zu Köln unter Federführung von Prof. Dr. Manfred Prinz eine Umfrage zum Brasilienbild
deutscher Bundestagsabgeordneter durchgeführt. Anstoß zu diesem Vorhaben war eine Studie zum allgemeinen
Brasilienbild in Deutschland, die seitens der brasilianischen Regierung im vergangenen Jahr durchgeführt wurde.
Zu den Zielgruppen dieser Studie und der daraufhin eingerichteten Forschungsgruppe gehörten neben Einrichtungen
im Bereich der Massenmedien auch andere Multiplikatoren wie Mittlerorganisationen, Stiftungen, Parlamentarier und
Unternehmen.
Das Forschungsseminar der Universität sollte die brasilianische Studie um eigene Daten und Ergebnisse ergänzen.
Auf einem Kolloquium mit dem Thema „Das Bild Brasiliens in deutschen Medien und Institutionen„ soll schließlich
am 20. Juni dieses Jahres im Großen Sitzungssaal der Deutschen Welle Bilanz gezogen werden und die Ergebnisse
der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Brsilianischer Regenwald - Topthema der Deutschen
Welchen Sinn hat eine Untersuchung über das Brasilienbild deutscher Parlamentarier? Die Antwort liegt auf
der Hand: Der Mensch unterliegt der Imagination seiner Bilder, die er im Laufe seines Lebens kreiert. Diese Bilder
stimmen nur selten mit der Wirklichkeit überein. Schon das persönliche Erleben ist subjektiv, aber viel
öfter sind wir auf indirekte Informationsbeschaffung angewiesen, auf Nachrichten, Berichte, Fotos, Bilder
oder Erzählungen, die nur selten als exakter Spiegel der Realität bezeichnet werden können. Überall
wirken Menschen als Multiplikatoren von Informationen, die unvollkommen und einseitig, wenn nicht gar falsch sein
können. Verzerrungen und Täuschungen sind logische Konsequenzen, aber unsere Bilder bestimmen auf Schritt
und Tritt Selektion, Bewertung und Handeln.
Mit diesen Erkenntnissen vor Augen war es eine interessante Aufgabe, etwas über das Brasilienbild der Abgeordneten
des deutschen Bundestages zu erfahren. Welche Bilder dieses Landes beobachtet man bei Parlamentariern, welche Aspekte
Brasiliens finden ihren Weg in spontanen Äußerungen, welche Themen gelten als wichtig, wie werten Abgeordnete
die Bedeutung des Schwellen-landes?
Natürlich, zunächst muß sich ein jeder fragen, gibt es denn eigentlich ein mehr oder weniger allgemeines
Bra-silienbild der Deutschen, oder andersherum, sind die Klischeevorstellungen über das größte
lateinamerikanische Land auf breiter Basis zu finden? Hauptansatz des Seminars war daher die Brasilienberichterstattung
der deutschen Medien als wohl wichtigster Multiplikator in Deutschland. Es ist hier nicht möglich, die Ergebnisse
differenziert darzustellen, aber als Fazit der Untersuchungen kann man sagen, daß Brasilien eine eher untergeordnete
Stellung im gesamten Berichtsspektrum hat, und es zu der brasilianischen Realität nicht gerecht werdenden
thematischen Schwerpunktsetzungen kommt. Um so wichtiger war es deswegen, konkret nachzufragen, wie sich die Mitglieder
des deutschen Bundestages ihre Informationen beschaffen und welchen Einfluß persönliche Eindrücke
aus Brasilien haben. Haben brasiliengereiste Parlamentarier vielleicht andere, gar objektivere Bilder und Wertungen
als die Abgeordneten, die Brasilien ausschließlich aus Medien und Erzählungen kennen?
Aus
diesen Fragen erwuchs ein kurzer Fragebogen, der an insgesamt 61 deutsche Bundestagsabgeordnete der aktuellen 13.
Legislaturperiode verschickt wurde. Bei der Auswahl wurden alle 30 Mitglieder der sogenannten deutsch-brasilianischen
Par-la-mentariergruppe, kurz Brasiliengruppe, berücksichtigt, eine Gruppe, die sich intensiver mit dem Schwellenland
auseinandersetzt als die übrigen Abgeordneten. Die Zusammensetzung der Bra-siliengruppe nach Fraktionen ist
im Vergleich zum gesamten Plenum des deutschen Bundestages verzerrt. Die CDU/CSU ist hier mit fünfzehn, die
SPD aber nur mit neun Abgeordneten vertreten. Auch die FDP ist mit drei gegenüber dem Bündnis 90/Die
Grünen mit nur zwei Abgeordneten überrepräsentiert. Es scheint, daß sich auf Seiten der Regierungsfraktionen
mehr Parlamentarier für eine Zusammenarbeit mit brasilianischen Parlamentariern interessieren. Um diese Verzerrungen
auszugleichen und um ein höheres Umfragequorum zu erreichen, wurden weitere 31 Mitglieder des deutschen Bundestages
angeschrieben, die zufällig aus der restlichen Menge der Abgeordneten herausgegriffen wurden. Es wurde hierbei
lediglich ein Kriterium zu Grunde gelegt: Die am Ende entstehende Verteilung nach Fraktionen sollte in etwa die
Verteilung im gesamten Bundestag widerspiegeln.
Der Rücklauf gestaltete sich mit 24 Bögen (das sind fast 40% der 61 versandten Umfragebögen) sehr
erfreulich. Bemerkenswert war, daß, obwohl insgesamt mehr CDU/CSU-Abgeordnete angeschrieben wurden, absolut
mehr Umfragebögen aus den Reihen der SPD zurückkamen. Lediglich bei der FDP war der Rücklauf mit
einem Bogen so schwach, daß ein Parlamentarier persönlich interviewt werden mußte. Aus den Reihen
der Mitglieder der Bra-siliengruppe war die Rücklaufquote nicht viel höher als aus den Reihen der Nichtmitglieder.
Bei den Fragen, die eine wertende Einschätzung von den Abgeordneten verlangten (vorgegebene Themen wie „Auslandsverschuldung„
sowie die Bedeutung Brasiliens) konnten vier Kästchen zwischen sehr wichtig und unwichtig angekreuzt werden.
Zur Berechnung von Durchschnitten wurden diesen folgende Werte zugewiesen: sehr wichtig (+2), wichtig (1), eher
unwichtig (-1), unwichtig (-2). War kein Kästchen angekreuzt (dies kam nur selten vor), dann wurde der neutrale
Wert 0 zugewiesen. Bei der Errechnung von Durchschnittswerten wurde stets das einfache, arithmetische Mittel gewählt.
Auf besondere Durchschnittswerte, wie Mediane, geometrische Mittel etc., sowie auf die Berechnung von Varianzen
und Standardabweichung wurde aufgrund der geringen Datenmenge bewußt verzichtet.
Die Auswertung brachte durchweg interessante Ergebnisse. Insgesamt lagen 116 spontane Assoziationen zu Brasilien
vor. Wichtigster Schritt war zunächst, die häufigsten Bilder zu ermitteln. Mehr als jede zehnte Assoziation
und damit das mit Abstand führende Bild ist der brasilianische Regenwald. Die zweithäufigste Assoziation
war mit sieben Nennungen der Karneval, gefolgt von der Weite des Landes, Armut, Favelas, Fußball, Indianer,
Lebensfreude und Rio. Die mit Abstand meisten Assoziationen kommen aus dem kulturellen Bereich, gefolgt von sozialen,
ökologischen, wirtschaftlichen und geographischen Aspekten. Die Bereiche Touristik, deutsch-brasilianische
Themen (deutsche Unternehmer in Brasilien, deutsche Siedler) oder bemerkenswerterweise Politik sind nur spärlich
in den Assoziationen vertreten.
Es stellte sich unmittelbar die Frage, ob sich eine Brasilienreise auf die spontanen Assoziationen auswirkt. Regenwald
ist zwar nach wie vor die wichtigste Assoziation, aber bei dorthin gereisten MdBs sinken die Nennungen merklich.
Überraschend ist auch die Beobachtung, daß die zweitwichtigste Assoziation - Karneval - ausschließlich
aus den Reihen der Parlamentarier kommt, die noch nie in Brasilien waren. Bei allen anderen Nennungen gibt es zwischen
den zwei Gruppen keine signifikanten Abweichungen.
Wie kann man dieses Ergebnis bewerten? Offensichtlich haben viele Abgeordnete ein spontanes Bild von Brasilien
als ein Land, daß eine vom Karneval und Lebensfreude dominierte Kultur aufweist, eine besondere geographische
Weite besitzt, ökologisch fast nur das Problem Regenwald kennt und von Armut und Favelas geprägt ist.
Der Indianer ist im Bild verankert sowie Fußball, bekanntermaßen auch deutscher Volkssport. Rio, selbst
Synonym für eine ganze Reihe von Bildern, ist auch präsent. Enttäuschend im Rahmen einer Befragung
von Abgeordneten ist, daß politische Bilder kaum erwähnt wurden. Nur einem Abgeordneten, der Brasilien
von einer Reise kennt, kam zumindest der brasilianische Präsident Fernando Henrique Cardoso in den Sinn.

Die nur einmal genannten Assoziationen haben eine beachtliche Bandbreite, die von teilweise recht
breit gestreuten Informationen über das Tro-penland Zeugnis liefern: von VW do Brasil, Biodiesel, Bossa Nova
und Samba, Gegensätzen, kultureller Vielfalt, Minas Gerais, Portugal, Auslandseinfluß bis hin zur Copa-cabana
und schönen Frauen.
Die Untersuchung wurde fortgesetzt mit der Bewertung zwölf vorgegebener Themen wie Auslandsverschuldung
und Korruption, um Schwerpunktsetzungen auszuloten. Die Analyse berücksichtigte drei Be-trach-tungsrichtungen,
nach Parteizugehörigkeit, nach Zugehörigkeit zur Brasiliengruppe sowie nach dem Kriterium, ob der Abgeordnete
sich nur indirekt informiert hatte oder sich durch eine Reise ein hoffentlich eigenes Bild machen konnte.
Kein Thema wurde durchschnittlich als eher unwichtig gewertet. Im Schnitt werden als die wichtigsten Themen Kinderarbeit,
Landver-teilung, Arm-Reich-Kluft und Umwelt angesehen. Relativ schwach schnitten Inflation und Drogen, die soziale
Stellung der Frau und Auslandsverschuldung ab. In der Brasiliengruppe wurden die meisten Themen mit geringerer
Wichtigkeit eingestuft als bei den übrigen Abgeordneten, besonders auffällig die Inflation, ebenso Kriminalität,
Demokratie, die soziale Stellung der Frau, Drogen und Korruption. Etwas wichtiger findet die Gruppe nur die Themen
Landverteilung und Umwelt. Absolute Einigkeit herrscht bei der Wertung der Arm-Reich-Kluft, das prioritäre
Thema aller Abgeordneten.
Bei Abgeordneten, die mindestens einmal in Brasilien waren, kommt es zu massiv anderen Bewertungen. Die Inflation
wird ganz erheblich wichtiger eingeschätzt, ebenso Kriminalität und Korruption. Etwas weniger wichtig
finden die brasiliengereisten MdBs Kinderarbeit, Umwelt, Demokratie und Menschenrechte.
Wie kann man diese Ergebnisse einschätzen? Zunächst ist auffällig, daß die vorgegebenen Themen
durchschnittlich als eher wichtig bis sehr wichtig eingestuft wurden. Somit scheinen diese Themen in den Augen
deutscher Parlamentarier landestypische, aktuelle und dringliche Aspekte zu sein. Auch herrscht weitgehende Einigkeit
in der Abgrenzung der Wichtigkeit der Themen untereinander. Es zeichnen sich aber bei den Parteien Schwerpunkte
ab, die teilweise das Parteiprogramm und die Stellung der Partei im politischen Spektrum erkennen lassen. So hat
bei der CDU/CSU die Drogenproblematik einen höheren Stellenwert als bei allen anderen Parteien. Umgekehrt
ist den Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen die soziale Stellung der Frau wichtiger als den anderen.
Die großen Parteien sind dem Durch-schnitt aller fünf Fraktionen durchweg recht nahe, die kleinen Parteien
weichen stärker ab. Dies mag an einem kantigeren Profil der kleinen Parteien liegen, ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit
auch eine statistische Konsequenz aus der viel geringeren Zahl der Antworten. Die Bewertungsunterschiede innerhalb
der Brasiliengruppe mögen sowohl in einer relativierteren und fundierteren Betrachtung begründet liegen
als auch in der Wahl der diskutierten Themen. Die Differenzen bei brasiliengereisten MdBs können durchaus
von direkten Eindrücken der Reise - Inflation, Kriminalität, Korruption - herrühren.
Bei der nächsten Frage reihten die Abgeordneten die Bedeutung Brasiliens für Deutschland auf einer Skala
von +2 (sehr wichtig) bis -2 (unwichtig) durchschnittlich bei einem Wert von 0,7 (wichtig) ein. Das Meinungsspektrum
reichte hier über die ganze Bandbreite von unwichtig bis sehr wichtig. Die Bedeutung Brasiliens innerhalb
Lateinamerikas wurde dagegen mit einem Durchschnitt von 1,9 von fast allen Abgeordneten mit sehr wichtig angegeben.
Nur vier antworteten mit wichtig, geringere Einschätzungen kamen überhaupt nicht vor.
Aufgeschlüsselt nach den Fraktionen war festzustellen, daß sich die Abgeordneten in der Bewertung der
Bedeutung Brasiliens innerhalb Lateinamerikas über die Fraktionsgrenzen hinweg absolut einig sind. Die Durchschnittswerte
schwanken zwischen 1,8 (CDU/CSU und SPD) und 2,0 (alle anderen). Bei der Bedeutung für Deutschland ergeben
sich jedoch größere Unterschiede: Die PDS - hier handelt es sich aber nur um eine einzige Person - hält
sie für unwichtig (-2). Die FDP hält sich mit einem Durchschnittswert von 0 bedeckt, während das
Bündnis 90/Die Grünen und die SPD Brasilien mit 1,0 bzw. 0,6 zumindest für wichtig halten. Am höchsten
schätzen jedoch die CDU/CSU-Abgeordneten die brasilianische Bedeutung für Deutschland mit 1,3 ein.
Während die Mitglieder der Bra-siliengruppe Brasiliens Bedeutung innerhalb Lateinamerikas mit durchschnittlich
1,8 eher etwas geringer einschätzen als die Nicht-Mitglieder mit durchschnittlich 1,9, so halten sie Brasilien
für Deutschland mit durchschnittlich 0,9 für deutlich wichtiger als die Nicht-Mitglieder mit 0,5.
Woher stammen die Informationen, die die Abgeordneten für ihre Beurteilungen heranziehen? Und informieren
sie sich regelmäßig? Immerhin gaben über 60% der Befragten an, sich regelmäßig über
Brasilien zu informieren, und zwar ausnahmslos über deutsche Tageszeitungen und deutsche Zeitschriften. Auch
deutsches Radio und Fernsehen sowie Bücher gehören laut den Antworten zu den vielgenutzten Informationsquellen
deutscher Abgeordneter. Eher selten verwendet werden der Abgeordneten-Ticker und persönliche Referenten. Das
elektronische Medium Internet wird trotz seiner geringen Kosten und hohen Aktualität scheinbar lediglich in
einem Abgeordnetenbüro zur regelmäßigen Information benutzt.
Die brasilianischen Medien erreichen die MdBs kaum. So wird lediglich einmal angegeben, brasilianische Zeitungen
zu lesen (in diesem Fall das Jornal do Brasil). Brasilianische Zeitschriften wurden zweimal angegeben. Brasilianisches
Radio und Fernsehen werden trotz der technischen Möglichkeit über Kurzwelle oder das Internet überhaupt
nicht genutzt. Die Mitglieder der Brasiliengruppe informieren sich mit 75% durchschnittlich deutlich häufiger
regelmäßig über Brasilien als die Nichtmitglieder, bei denen dies nur jede(r) zweite tut. Zusätzlich
zu den auf dem Fragebogen gemachten Angaben nannten vereinzelte Abgeordnete als Informationsquelle zu Brasilien
insgesamt zweimal die Deutsch-Brasilianische Gesellschaft sowie Materialien des Auswärtigen Ausschusses, Bundestagsmaterialien,
das Auswärtige Amt, die Zeitschrift der Außenhandelskammer, die deutsch-brasilianische Handelskammer,
das BMWi, Reisen, persönliche Beziehungen und Freunde.
Auf die Frage, ob Sie denn schon in Brasilien gewesen seien, antworteten etwas über 58% mit „noch nie„. Fast
17% der Abgeordneten gaben an, schon einmal in Brasilien gewesen zu sein, 25% waren sogar schon mehrmals dort.
Interessant ist, daß die Mitglieder der Brasiliengruppe durchschnittlich exakt genauso häufig in Brasilien
waren wie die Nichtmitglieder. Dies scheint darauf hinzudeuten, daß selbst durch die Mitgliedschaft in einer
deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe kein erhöhter Anreiz besteht, Brasilien zu besuchen.
Abschließend betrachtet liefert die Umfrage zwar interessante Details, aber keine großen Überraschungen.
Die meisten Abgeordneten haben nicht mehr als ein durchschnittliches Wissen über das größte Land
Lateinamerikas, jedoch kann man genau das kaum zum Vorwurf machen. Denn wie soll man ein umfangreiches und nach
Möglichkeit objektives und der Realität des Landes entsprechendes Bild erlangen, ohne möglichst
mehrjährige Aufenthalte in Brasilien und die Beherrschung der portugiesischen Sprache für ein umfassendes
Informationsangebot? In den meisten Berufskarrieren fehlen dafür Möglichkeiten und Motivation.
Dies unterstreicht die Bedeutung und Verantwortung der deutschen Medien als Informationsquelle. Diese könnten
mit einer hochqualitativen und häufigen Berichterstattung für mehr und bessere Information sorgen, jedoch
darf auch die Bedeutung Brasiliens nicht überschätzt werden. Jede Nachfrage schafft sich ihren Markt,
auf die deutsche Medienlandschaft übertragen, scheint diese Nachfrage nicht sehr groß zu sein. Für
Deutschland fehlen in Lateinamerika im Gegensatz zu Portugal und Spanien die tiefen sprachlichen und kulturellen
Wurzeln, auch fehlt räumliche wie politische Nähe. Jedoch könnte die Zukunft des politischen, wirtschaftlichen
und kulturellen Austauschs rasch auch mehr Interesse wecken und das Informationsangebot für ein umfassenderes
Brasilienbild qualitativ wie quantitativ verbessern.
Manuel Breuer
Die Umfrage wurde von Johannes Beck, Manuel Breuer und Martin Heiden im Zeitraum November 1997
bis Januar 1998 durchgeführt.

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Diese Seite wurde erstellt von Martin
Heiden am 11.11.98
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