Was rauschte nicht alles durch den aufgeregten Blätterwald – das Fachschaftsteam sage zu viele Trainings ab, der Kader sei zu groß, das Geschlechterverhältnis nicht ausgeglichen, der Ball zu platt. Unbeeindruckt von der brodelnden Gerüchteküche schloss der FidS FC am gestrigen Abend die Copa-Vorbereitung mit einer Trainingseinheit in der Arena „Auf den Uniwiesen“ ab. Hochkonzentriert wurde im üblichen „4 gegen 5“ an der Feinabstimmung und den Automatismen gearbeitet. Zur allgemeinen Erleichterung gab Teamarzt G. Sund selbst dem noch an einer Knöchelverletzung laborierenden Nikolai Matschinsky grünes Licht für einen Einsatz. Angeleitet von Regisseur Nils Witt entwickelte sich ein munteres Auf- und Ab. Miriam Heins führte sich mit einem Gewaltschuss gegen das Gestänge ein, Franka Pieplow entpuppte sich als Pferdelunge und „Turnierspieler“ Nikolai Matschinsky scheint auf den Punkt genau alte Knipser-Qualitäten wiederentdeckt zu haben. Weiter verstärkt wird die Mannschaft von den beim Abschlusstraing fehlenden Teamkameraden. „Die Spannung steigt täglich“, so Trainingsteilnehmerin Johanna Isensee. „Wir sind alle heiß und können es kaum abwarten, am Freitag endlich in das Turnier starten.“ Man zeigt sich allgemein zuversichtlich: „Das wird gut am Freitag, da hab' ich gar keinen Zweifel“, stellt Sabrina Cali klar. Zum Abschluss des Trainings hob David Schäfer insbesondere den Team-Buidling-Effekt hervor: „Das Team ist intakt. Es wird gerackert und gekämpft, einer läuft für den anderen. So können wir an einem guten Tag gegen jeden bestehen.“ Man fühlt sich gerüstet an St. Laurentius 4! (ds)